Studieren am Department für Ernährungswissenschaften
Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Studium am Department für
Ernährungswissenschaften – vom erfolgreichen Start ins erste Semester über Voraussetzungsketten und Erweiterungscurricula bis hin zu Auslandsaufenthalten und Ihrer Abschlussarbeit.
Nähere Informationen zu Auslandsaufenthalten und der außeruniversitären Fachwelt sind hier zu finden:
Bachelorstudium Ernährungswissenschaften
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Erstes Semester
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Voraussetzungsketten
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Äquivalenzliste
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Erweiterungscurricula
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Bachelorarbeit
Erstes Semester
Im ersten Semester sollten Sie zunächst die beiden STEOP-Module Einführung in die Ernährungswissenschaften (6 ECTS) und Grundlagen der Chemie (10 ECTS) absolvieren. Die Lehrveranstaltungen werden in den ersten zwei Monaten des Semesters angeboten, sodass die Prüfungen noch vor Semesterende absolviert werden können.
Begleitend können Sie Vorlesungen der Module Einführung in die Biostatistik und das wissenschaftliche Arbeiten sowie Allgemeine und molekulare Biologie besuchen. Ein Prüfungsantritt zu diesen Lehrveranstaltungen ist erst nach positiver Absolvierung der STEOP Modulprüfungen möglich.
Machen Sie sich mit dem Curriculum für das Bachelorstudium Ernährungswissenschaften bekannt und versuchen Sie, dem empfohlenen Pfad durch das Studium zu folgen.
Folgende Vorlesungen sollten Sie im 1. Semester absolvieren:
Modul 1: Einführung in die Ernährungswissenschaften - STEOP
- VO Ernährung als Wissenschaft (1 ECTS)
- VO Ernährungslehre: angewandt und multidisziplinär (5 ECTS)
Modul 2: Grundlagen der Chemie - STEOP
- VO Allgemeine und anorganische Chemie (6 ECTS)
- VO Anwendung chemischen Rechnens (4 ECTS)
Modul 3: Einführung in die Biostatistik und das wissenschaftliche Arbeiten
- VO Biostatistik (4 ECTS)
- VO Wissenschaftliches Arbeiten (3 ECTS)
Modul 4: Allgemeine und molekulare Biologie
- VO Einführung in die Biologie und Botanik (6 ECTS)
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Wichtig!
Rechtzeitiger Antritt zur STEOP
Bitte beachten Sie, dass ein Antritt zu Prüfungen aus den Modulen 3 und 4 erst nach positivem Abschluss der STEOP möglich ist. Um Verzögerungen im weiteren Studienverlauf zu vermeiden, ist es daher wichtig, sich auf die beiden STEOP Module zu konzentrieren und die ehestmöglichen Prüfungstermine wahrzunehmen.
Folgende Lehrveranstaltungen unterstützen Sie im ersten Semester:
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Study4Success - Step 1 - Beginner
Die Studienbeginner*innen werden von höhersemestrigen Studierenden (Tutor*innen/Mentor*innen) unterstützt und lernen die universitären Strukturen kennen.
erstellt mit ChatGPT -
Begleit-Seminar zur VO Biostatistik
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Wiederholung und Festigung zentraler Inhalte der Vorlesung Biostatistik sowie der gezielten Vorbereitung auf die Prüfung. Dabei werden die Studierenden von einer höhersemestrigen Tutorin unterstützt.
erstellt mit ChatGPT
Voraussetzungsketten
Eine Anmeldung zu weiterführenden Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist nur möglich, wenn Sie die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen.
Sie können die Voraussetzungskette im Curriculum einsehen.
Die vorgesehenen Voraussetzungen werden im Zuge der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen / Prüfungen in u:space überprüft.
- Da es sich bei den Voraussetzungsketten um eine studienrechtliche Regelung handelt, gibt es keine Ausnahmen!
Äquivalenzliste
Erweiterungscurricula
Im Rahmen des Bachelorstudiums Ernährungswissenschaften müssen Sie neben den Pflichtmodulen und dem alternativen Pflichtmodul des eigenen Studiums ein Erweiterungscurriculum (EC) im Ausmaß von 15 ECTS absolvieren.
Von der SPL Ernährungswissenschaften wird das EC "Altern und Lebensqualität" sowie “Gesundheitskompetenz und Empowerment für Studierende” angeboten.
Empfehlungen für Erweiterungscurricula für die Ernährungswissenschaften
- Altern und Lebensqualität
- Gesundheitskompetenz und Empowerment für Studierende
- Wissenschaft-Technik-Gesellschaft
- Statistik: Inferenz und Datenanalyse
- Soziologische Gesellschaftsanalysen
- Öffentliche Kommunikation
- Grundlagen der Psychologie
- Empirische Soziologie
- Betriebswirtschaftliche Grundlagen
- Einführung in die Rechtswissenschaften
- Naturwissenschaftliches Denken: Fallbeispiele, Grundlagen und Einflüsse
- Privatrecht - Rechtsgestaltung in Alltag und Unternehmen
- Humanwissenschaftliche Aspekte des Sports
- Ökologie
Bachelorarbeit
Im Rahmen des Seminars 330063 SE Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit, 10 ECTS (2026S) ist eine Bachelorarbeit zu verfassen. Diese kann sowohl als Literaturarbeit als auch praktische Arbeit gestaltet werden.
Die Aufbau der Bachelorarbeit (bzw. Literaturarbeit) sieht folgendermaßen aus:
- Einleitung und Fragestellung
- Literaturbesprechung
- Schlussbetrachtung
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Leitfaden für Bachelorarbeiten
Die Zielsetzung der Bachelorarbeit ist laut Curriculum für das Bachelorstudium Ernährungswissenschaften (Fassung 2013, § 6) folgende: „Die Bachelorarbeiten sind im Rahmen der Lehrveranstaltung SE Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit 10 ECTS-Punkte, 2SSt (pi) im Modul 14 Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren zu verfassen.“
Diese Zielsetzung wird in der Modulbeschreibung zum Pflichtmodul „BACH 14 Bachelormodul Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren“ konkretisiert. Hier wird empfohlen die BA-Arbeit im 6. Fachsemester zu schreiben.
Modulziele für das Modul BACH 14 sind:
- Anwendung der im gesamten Studium erworbenen Kompetenzen
- Bearbeitung aktueller Fragestellungen und Forschungsgebiete der Ernährungswissenschaften anhand ausgewählter deutsch- und englischsprachiger Originalliteratur
- Beschreibung des Studiendesigns
- Auswertung und Interpretation von Daten sowie Vergleich mit pertinenter Literatur
- Wissenschaftlich fundierte Darstellung komplexer Ernährungsthemen (Curriculum für das BACH, 2013)
Die Bachelorarbeit dient der wissenschaftlichen Vertiefung der im Rahmen des Studiums erworbenen Fachkompetenzen. Die Verfassung der Bachelorarbeit erfolgt durch selbständige Bearbeitung einer dem Studium der Ernährungswissenschaften zugehörigen Themenstellung. Im Einzelnen sind Themenstellung, Aufbau und Vorgehensweise mit der/dem Betreuer*in abzustimmen.
- Verortung der Bachelorarbeit im Pflichtmodul BACH 14: Die Bachelorarbeit umfasst 10 ECTS Punkte.
- Eine Anmeldung im Seminar „Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit BACH“ ist unbedingt in dem Semester erforderlich, in dem die Arbeit beurteilt wird. Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Anmeldefenster zu dieser Lehrveranstaltung.
- Betreuer*innen: Alle Lehrenden des Seminars „Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit" (siehe jeweils aktuelles VVZ) übernehmen die Betreuung von Bachelorarbeiten. Studierende müssen selbständig eine/n Betreuer*in für die Bachelorarbeit anfragen.
- Themenstellung: Einige Ausschreibungen von Themen finden Sie auf unserer Institutshomepage. Studierende können aber auch mit eigenen Themenstellungen an die Betreuer*innen herantreten. Das Thema wird dann mit dem/der Betreuer*in abgesprochen.
Das Erstellen eines Exposés im Rahmen der Themenvergabe wird empfohlen. Dieses ist mit der Betreuerin/ dem Betreuer abzustimmen.
Wesentliche Teile eines Exposés:
1) Arbeitstitel
2) Problemstellung und State of the Art
3) Zielsetzung und Forschungsfragen
4) Forschungsdesigns bzw. Methodik
5) erster Gliederungsentwurf zur Arbeit
6) erste Ergebnisse der Literaturrecherche zum Thema der Arbeit- Form der Abgabe: Die Bachelorarbeit sollte innerhalb von 6 Wochen nach Übernahme des Themas bei der/dem Betreuer*in in elektronischer Version (als Word- oder pdf-Datei) abgegeben werden. Sie kann zusätzlich auch in gehefteter Printform abgegeben werden. Die verwendete Literatur muss für den Betreuer evident gehalten werden.
3.1 Titelblatt mit definierten Angaben
Das Titelblatt muss enthalten: den Titel der Arbeit, den Namen und die Matrikelnummer des Studierenden, den Namen des/der Betreuer*in, das Institut des/der Betreuer*in, Ort und Jahrgang der Fertigstellung der Arbeit.
3.2 Inhaltsverzeichnis, Verzeichnis der Abbildungen, Verzeichnis der Tabellen, Abkürzungsverzeichnis
Die Seiten des Inhaltsverzeichnisses, des Abbildungsverzeichnisses, des Tabellenverzeichnisses und des Abkürzungsverzeichnisses sind mit römischen Ziffern zu nummerieren. In das Inhaltsverzeichnis ist jede Überschrift aufzunehmen und mit der entsprechenden Seitenzahl versehen anzugeben. Gleiches gilt für das Verzeichnis der Tabellen und der Abbildungen. Ein Abkürzungsverzeichnis muss dann erstellt werden, wenn Abkürzungen verwendet werden, die nicht allgemein geläufig sind. Zusätzlich müssen die verwendeten Abkürzungen beim ersten Erscheinen im Text erklärt werden. Bei der Verwendung international gebräuchlicher Abkürzungen von Enzymen u.a. (bio-)chemischen Substanzen sind die Vorschriften IUPAC (http://www.chem.qmul.ac.uk/iupac/) einzuhalten. Bei Enzymen ist darüber hinaus die EC-Nummer (http://www.chem.qmul.ac.uk/iubmb/enzyme/) mit anzugeben.
3.3 Einleitung mit Formulierung der Zielsetzung der Arbeit und der Forschungsfragen
Die Einleitung soll in die Thematik der Arbeit einführen. Sie hat das Ziel den/die Leser*in mit der Fragestellung und Zielsetzung, den Hypothesen der Arbeit, dem Aufbau der Arbeit und dem Vorgehen bei der Bearbeitung der Fragestellung vertraut zu machen. Die Einleitung soll das Interesse des/der Leser*in wecken und noch nicht die Ergebnisse der Arbeit präsentieren (Umfang ca. 2 Seiten).
3.4 Methodik der Arbeit
- Vorgehensweise bei der Literaturrecherche
- Zeitpunkt der Literaturrecherche
- Bei kleinen experimentellen Arbeiten: Beschreibung der Stichprobe, Ablauf der Untersuchung, Design und statistische Auswertung
3.5 Literaturteil
Im Literaturteil soll der/die Studierende den bisherigen Forschungsstand zur Fragestellung beschreiben und kritisch beurteilen. Dieser Teil sollte so untergliedert sein, dass alle wesentlichen Aspekte des zu behandelnden Themas abgebildet sind. Am Ende sollten die Ergebnisse, Diskrepanzen und Übereinstimmungen diskutiert und Fragestellung(en)/Hypothese(n) beantwortet werden. Es soll geschlussfolgert werden, welche Aspekte für zukünftige Forschungen zu berücksichtigen sind.
3.6 Fazit der Arbeit und Ausblick
- kurze Zusammenfassung mit Rückbezug zur eingangs formulierten Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit
- mit Ausblick (z.B. weitere Fragestellungen oder Forschungsdesiderate, die sich aus der Arbeit ergeben etc.)
- Umfang ca. 1 Seite
3.7 Literaturverzeichnis
Grundsätzlich darf nur Literatur angegeben werden, die auch für die Erstellung der Bachelorarbeit verwendet wurde. Die formale Darstellung der Literaturangaben richtet sich nach dem gewählten Zitierstandard (siehe unter Zitierweise). Es wird dringend empfohlen, ein Literaturverwaltungsprogramm (Citavi, Endnote, Mendeley, Zotero) zu nutzen.
3.8 ggf. Anhang
z.B. mit Fragebogen, Arbeitsmaterialien, Studiencharakteristika, v.a. wenn kleine experimentelle Arbeiten durchgeführt wurden.
4.1 Format
Rand oben 3 cm (bis zu ersten Textzeile), Rand links 4 cm, Rand rechts 2 cm, Rand unten 3 cm, Seitenzahlen unten rechts, Zeilenabstand 1.5, Schriftart Times New Roman oder Calibri, Schriftgröße 12 Punkt, Block- oder Flattersatz (Trennung beachten - Textlücken vermeiden).
4.2 Sprache
Bachelorarbeiten sind in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen, bei letzterem wird empfohlen, dies nur nach Absprache mit der/m Betreuer*in durchzuführen. Zweisprachige Arbeiten sind nicht zulässig. Der Schreibstil sollte einem angemessenen wissenschaftlichen Niveau entsprechen. Lateinische Namen sind stets kursiv und laut international gültiger Nomenklatur zu schreiben.
Beispiel: „...die Nutzung von Helianthus annuus in der Humanernährung.“
4.3 Umfang
Es existieren keine Richtlinien für die erforderliche Seitenzahl einer einzureichenden Arbeit. Grundsätzlich gilt, dass Zusammenhänge kurz und prägnant dargestellt werden sollen. Der Nachweis eines wissenschaftlichen Unterscheidungsvermögens zwischen wichtigen und unerheblichen Details ist Bestandteil der Bewertung.
Ungefährer Seitenumfang: ca. 40 – 45 Seiten (inklusive Literaturverzeichnis)
4.4 Zitierweise
Allgemeine Zitierregeln finden Sie unter Instructions for Authors of the American Journal of Clinical Nutrition bzw. unter APA Style. Jede Aussage, bei der konkrete Daten genannt werden, muss mit der Quelle, aus der diese Daten stammen, belegt werden, es sei denn, es handelt sich um Daten, die allgemein bekannt sind.
- Jede wissenschaftliche Kernthese ist mit der entsprechenden Quelle zu belegen, es sei denn, es handelt sich um (natur)wissenschaftliche Allgemeinbildung.
- In der Regel wird davon ausgegangen, dass ein Zitat am Ende eines Absatzes sich auf den gesamten vorherigen Absatz bezieht. Es ist daher nicht erforderlich, innerhalb eines Absatzes eine einzige Quelle nach jedem Satz zu wiederholen, umgekehrt ist es aber bei der Verwendung verschiedener Quellen innerhalb eines Absatzes erforderlich, diese an der jeweiligen Stelle anzugeben.
- Es ist stets eine Quellenangabe des Originaltextes erforderlich. Es wird hier nicht die Quelle genannt, in der das Zitat verwendet wurde, sondern die ursprüngliche Quelle/ Autor. So genannte Sekundärzitate sind zu vermeiden.
- Wörtliche Zitate sollten vermieden werden. Eine Übertragung aus dem Englischen ist kein wörtliches Zitat. Es gibt (wenige) Ausnahmen, bei denen eine Formulierung so treffend gemacht wurde, dass ein wörtliches Zitat akzeptabel ist (z.B. bei Definitionen o.ä.). In diesem Falle ist das Zitat unter Angabe der Quelle in Anführungszeichen anzugeben.
- Bei Tabellen und Abbildungen sind die Quellen ebenfalls anzugeben, bei unveränderter Übernahme ohne weitere Zusätze, bei Veränderungen entweder mit dem Zusatz modifiziert nach (mod. nach [...]) oder unter Angabe aller verwendeten Quellen.
- Vermeiden Sie das Zitieren von unnötig vielen Quellen für einzelne Aussagen. Es ist zwar in manchen Fällen erforderlich, einer Aussage durch die Angabe mehrerer Quellen mehr Gewicht zu verleihen bzw. deren Bedeutung und wissenschaftliche Tragweite zu demonstrieren, aber auch in diesen Fällen reichen drei Zitate neueren Datums in der Regel aus.
- Verwenden Sie Zitate aus Lehrbüchern nur in Ausnahmefällen.
- Achten Sie bei der Nennung von "neuerer Literatur", "vor kurzem durchgeführten Studien", "neuen Erkenntnissen" usw. darauf, dass Ihre Literaturhinweise diesem zeitlichen Rahmen entsprechen. Literaturangaben aus den 90er Jahren sind keine neueren Erkenntnisse mehr.
- Bei Problemfällen setzen Sie sich am besten mit Ihrer/m Betreuer/in in Verbindung.
Sie können auch andere Zitierstile wie APA verwenden. Wichtige Informationen hierzu finden sich unter:
Unter dem Link https://apastyle.apa.org/products/publication-manual-7th-edition?tab=4 kann eine Kurzfassung des aktuell gültigen APA 7th Manuals online eingesehen werden. Die wichtigsten Regeln sind unter diesem Link nach Kapiteln sortiert abrufbar. Zentral sind vor allem folgende beiden Kapitel:
- In-Text-Citations unter https://apastyle.apa.org/style-grammar-guidelines/citations/
- References: Reference Examples unter https://apastyle.apa.org/style-grammar-guidelines/references/examples (mit einer Fülle an Zitierbeispielen zu den verschiedenen Arten von Quellen) Der Zitierstil muss mit den Betreuer*innen vorab akkordiert werden.
4.5 Hilfen für die Literaturrecherche
Angehörige der Universität Wien (Studierende und Mitarbeiter*innen) können auch außerhalb der Universität auf die elektronischen Ressourcen zugreifen, indem sie eine Verbindung über u:access aufbauen.
VORAUSSETZUNGEN:
- Username: u:account-UserID
- Password: u:account-Passwort
Wichtige Suchmaschinen:
Wichtige fachliche Datenbanken:
- MEDLINE (Medical Literature Analysis and Retrieval System Online)
- PSYCINFO
- EMBASE
Wichtige Literatur zu den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens:
- Bohl, T. (2018). Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Beltz Pädagogik.
- Franke, F., Klein, A., Schüller-Zwierlein, A. (2014). Schlüsselkompentenzen: Literatur recherchieren in Bibliotheken und Internet. Verlag J.B. Metzler.
- Gastel, B. Day, R. (2016). How to Write and Publish a Scientific Paper. Greenwood Pub Group Inc; 6. Auflage.
- Hall, G. (2013). How to Write a Paper. John Wiley & Sons; 5. Auflage.
- Kipman, U., Reiter, T., & Leopold-Wildburger, U. (2018). Wissenschaftliches Arbeiten 4.0. Springer.
- Kühl, M., & Kühl, S. (2016). Die Abschlussarbeit in den Life Sciences: Ein Leitfaden für Studierende (Vol. 4449). UTB.
- Lehmann, G. (2019). Wissenschaftliche Arbeiten: zielwirksam verfassen und präsentieren (Vol. 13). expert verlag.
- Niedermaier, K. (2010). Recherchieren und Dokumentieren. UVK Verlagsgesellschaft; 1. Auflage.
- Day, R. A., & Gastel, B. How to write and publish a scientific paper. Cambridge University Press.
- Sandberg, B. (2016). Wissenschaftliches Arbeiten von Abbildung bis Zitat: Lehr-und Übungsbuch für Bachelor, Master und Promotion. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
WICHTIG: Das Center for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien bietet auch Schreibmentoring-Kurse und Schreibberatung an.
Infos unter: https://ctl.univie.ac.at/services-zur-qualitaet-von-studien/wissenschaftliches-schreiben/schreibmentoring
KI-Infos für Studierende
Umgang mit KI im Studium:
https://studieren.univie.ac.at/umgang-mit-ki-im-studium/
KI und wissenschaftliches Schreiben:
KI zitieren:
Bachelorstudium Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung (Lehramt)
Erstes Semester
Im ersten Semester sollten Sie zunächst das STEOP-Modul Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung (5 ECTS) absolvieren. Die Lehrveranstaltung wird in den ersten zwei Monaten des Semesters angeboten, sodass die Prüfung noch vor Semesterende absolviert werden kann.
Die positive Absolvierung des Pflichtmoduls STEOP Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung berechtigt nur in Verbindung mit der positiven Absolvierung des StEOP-Moduls der Allgemeinen Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (siehe Allgemeines Curriculum für das Bachelorstudium Lehramt) zum weiteren Studium im Unterrichtsfach und der Allgemeinen Bildungswissenschaftlichen Grundlagen.
Folgende Lehrveranstaltungen dürfen bereits vor vollständiger Absolvierung der Studieneingangs-und Orientierungsphase absolviert werden:
- VO Sozioökonomie des Haushalts, 3 ECTS, 2 SSt. (npi)
- VU Konsumentenschutz und Verbraucherrechte, 3 ECTS, 2 SSt. (pi)
Machen Sie sich mit dem Teilcurriculum für das Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung im Rahmen des Bachelorstudiums bekannt und versuchen Sie dem empfohlenen Pfad durch das Studium zu folgen.
Folgende Vorlesungen sollten Sie im 1. Semester absolvieren:
Modul BA-UF HE 01: STEOP-Modul UF
- VO Ernährungslehre: angewandt und multidisziplinär (5 ECTS)
Modul BA-ABG 1: STEOP-Modul Allgemeine Bildungswissenschaftliche Grundlagen
- VO zu Bildung, Profession, Sprache und Schule (5 ECTS)
STEOP-Modul des 2. Unterrichtsfaches
- Lehrveranstaltungen des zweiten Unterrichtsfaches
Modul BA-UF HE 05: Haushaltsökonomie und -ökologie
- VO Sozioökonomie des Haushalts (3 ECTS)
- VU Konsumentenschutz und Verbraucherrechte (3 ECTS)
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Wichtig!
Rechtzeitiger Antritt zur STEOP
Um Verzögerungen im weiteren Studienverlauf zu vermeiden, ist es wichtig, sich auf die STEOP Module zu konzentrieren und die ehestmöglichen Prüfungstermine wahrzunehmen.
Folgende Lehrveranstaltung unterstützt Sie im ersten Semester:
Voraussetzungsketten
Eine Anmeldung zu weiterführenden Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist nur möglich, wenn Sie die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen.
Sie können die Voraussetzungskette im Curriculum einsehen.
Die vorgesehenen Voraussetzungen werden im Zuge der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen / Prüfungen in u:space überprüft.
- Da es sich bei den Voraussetzungsketten um eine studienrechtliche Regelung handelt, gibt es keine Ausnahmen!
Bachelorarbeit
Die Bachelorarbeit im Rahmen des Studiums des Unterrichtsfaches Haushaltsökonomie und Ernährung ist in der Lehrveranstaltung SE Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit für das Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung, 7 ECTS im Modul UF HE 08 Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren - Bachelormodul zu verfassen.
Im Rahmen der Bachelorarbeit können auch fachdidaktische Aspekte behandelt werden.
Die Aufbau der Bachelorarbeit (bzw. Literaturarbeit) sieht folgendermaßen aus:
- Einleitung und Fragestellung
- Literaturbesprechung
- Schlussbetrachtung
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Richtlinien
Die Zielsetzung der Bachelorarbeit ist laut Teilcurriculum des Unterrichtsfaches Haushaltsökonomie und Ernährung im Rahmen des gemeinsamen Bachelorstudiums zur Erlangung eines Lehramts im Bereich der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) im Verbund Nord Ost (Fassung 2026, §3) folgende:
„Im Rahmen des Blocks IIa des Unterrichtsfaches Haushaltsökonomie und Ernährung ist eine Bachelorarbeit in SE Wissenschaftliches Schreiben– Bachelorarbeit für das Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung im Modul BA-UF HE 08 zu verfassen. Die Beurteilung erfolgt durch die*den Leiter*in der Lehrveranstaltung.“
Diese Zielsetzung wird in der Modulbeschreibung zum Pflichtmodul „BA-UF HE 08 Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren - Bachelormodul“ im Teilcurriculum des Unterrichtsfaches Haushaltsökonomie und Ernährung (UF HÖE) konkretisiert. Es wird empfohlen, die BA-Arbeit im 6. Fachsemester zu beginnen.
Modulziele für das Modul UF HE 08 sind:
- eigenständige Literaturrecherche und -auswertung
- eigene Fragestellungen entwickeln
- Recherche zur eigenen Fragestellung, planen und durchführen
- Ergebnisse formal korrekt unter Beachtung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens dokumentieren für eine weitere Verwendung
- selbständige Erstellung einer Bachelorarbeit
- Erstellen der Bachelorarbeit im Rahmen einer Lehrveranstaltung aus dem Unterrichtsfach nach wissenschaftlichen Grundsätzen (Teilcurriculum für das UF HÖE, 2026)
Die Bachelorarbeit dient der wissenschaftlichen Vertiefung der im Rahmen des Studiums erworbenen Fachkompetenzen. Die Verfassung der Bachelorarbeit erfolgt durch selbständige Bearbeitung einer dem Studium des Unterrichtsfaches Haushaltsökonomie und Ernährung zugehörigen Themenstellung. Dabei kann die Themenstellung fachwissenschaftliche und/ oder fachdidaktische Fragestellungen umfassen. Im Einzelnen sind Themenstellung, Aufbau und Vorgehensweise mit der/dem Betreuer*in abzustimmen.
- Verortung der Bachelorarbeit im Pflichtmodul BA-UF HE 08: Die Bachelorarbeit umfasst 7 ECTS Punkte.
- Eine Anmeldung im Seminar „Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit BACH“ ist unbedingt in dem Semester erforderlich, in dem die Arbeit beurteilt wird. Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Anmeldefenster zu dieser Lehrveranstaltung.
- Betreuer*innen: Alle Lehrenden des Seminars „Wissenschaftliches Schreiben – Bachelorarbeit für das Unterrichtsach Haushaltsökonomie und Ernährung" (siehe jeweils aktuelles VVZ) übernehmen die Betreuung von Bachelorarbeiten. Studierende müssen selbständig eine/n Betreuer*in für die Bachelorarbeit anfragen.
- Themenstellung: Einige Ausschreibungen von Themen finden Sie auf unserer Institutshomepage. Studierende können aber auch mit eigenen Themenstellungen an die Betreuer*innen herantreten. Das Thema wird dann mit dem/der Betreuer*in abgesprochen.
Das Erstellen eines Exposés im Rahmen der Themenvergabe wird empfohlen. Dieses ist mit der Betreuerin/dem Betreuer abzustimmen.
Wesentliche Teile eines Exposés:
1) Arbeitstitel
2) Problemstellung und State of the Art
3) Zielsetzung und Forschungsfragen
4) Forschungsdesigns bzw. Methodik
5) erster Gliederungsentwurf zur Arbeit
6) erste Ergebnisse der Literaturrecherche zum Thema der Arbeit- Form der Abgabe: Die Bachelorarbeit sollte innerhalb von 6 Wochen nach Übernahme des Themas bei der/dem Betreuer*in in elektronischer Version (als Word- oder pdf-Datei) abgegeben werden. Sie kann zusätzlich auch in gehefteter Printform abgegeben werden. Die verwendete Literatur muss für den Betreuer evident gehalten werden.
3.1 Titelblatt mit definierten Angaben
Das Titelblatt muss enthalten: den Titel der Arbeit, den Namen und die Matrikelnummer des Studierenden, den Namen des/der Betreuer*in, das Institut des/der Betreuer*in, Ort und Jahrgang der Fertigstellung der Arbeit.
3.2 Inhaltsverzeichnis, Verzeichnis der Abbildungen, Verzeichnis der Tabellen, Abkürzungsverzeichnis
Die Seiten des Inhaltsverzeichnisses, des Abbildungsverzeichnisses, des Tabellenverzeichnisses und des Abkürzungsverzeichnisses sind mit römischen Ziffern zu nummerieren. In das Inhaltsverzeichnis ist jede Überschrift aufzunehmen und mit der entsprechenden Seitenzahl versehen anzugeben. Gleiches gilt für das Verzeichnis der Tabellen und der Abbildungen. Ein Abkürzungsverzeichnis muss dann erstellt werden, wenn Abkürzungen verwendet werden, die nicht allgemein geläufig sind. Zusätzlich müssen die verwendeten Abkürzungen beim ersten Erscheinen im Text erklärt werden. Bei der Verwendung international gebräuchlicher Abkürzungen von Enzymen u.a. (bio-)chemischen Substanzen sind die Vorschriften IUPAC (http://www.chem.qmul.ac.uk/iupac/) einzuhalten. Bei Enzymen ist darüber hinaus die EC-Nummer (http://www.chem.qmul.ac.uk/iubmb/enzyme/) mit anzugeben.
3.3 Einleitung mit Formulierung der Zielsetzung der Arbeit und der Forschungsfragen
Die Einleitung soll in die Thematik der Arbeit einführen. Sie hat das Ziel den/die Leser*in mit der Fragestellung und Zielsetzung, den Hypothesen der Arbeit, dem Aufbau der Arbeit und dem Vorgehen bei der Bearbeitung der Fragestellung vertraut zu machen. Die Einleitung soll das Interesse des/der Leser*in wecken und noch nicht die Ergebnisse der Arbeit präsentieren (Umfang ca. 2 Seiten).
3.4 Methodik der Arbeit
- Vorgehensweise bei der Literaturrecherche
- Zeitpunkt der Literaturrecherche
- Bei kleinen experimentellen Arbeiten: Beschreibung der Stichprobe, Ablauf der Untersuchung, Design und statistische Auswertung
- Bei einer unterrichtlichen Umsetzung und/oder der Entwicklung von Lernmaterialien: Darlegung der zugrunde liegenden Lerntheorie(n) (z.B. kognitivistisch, sozial-kognitiv (Modellernen), konstruktivistisch) und der zugrunde liegenden didaktischen Konzepte (z.B. Kompetenzorientierung, Handlungsorientierung, Subjektorientierung).
3.5 Analyse des fachwissenschaftlichen und/oder des fachdidaktisch-theoretischen Themenfeldes
In diesem Teil soll der bisherige Forschungsstand zur Fragestellung auf dem Hintergrund der Literaturrecherche analysiert, beschrieben und kritisch beurteilt werden. Dieser Teil sollte so untergliedert sein, dass alle wesentlichen Aspekte des zu behandelnden Themas abgebildet sind. Am Ende sollten die Ergebnisse, Diskrepanzen und Übereinstimmungen diskutiert und Fragestellung(en)/ Hypothese(n) beantwortet werden.
3.6 Wenn im Rahmen der Themenstellung geplant: Fachdidaktische Umsetzung
Es sind verschiedene Varianten der fachdidaktischen Umsetzung denkbar, z.B.
- eine unterrichtliche Umsetzung
- die Entwicklung von Lernmaterialien (analoge und/ oder digitale Varianten)
- ein fachdidaktischer Transfer im weiteren Sinne, z.B. die Kriterien geleitete Analyse von Lehr- und Lernmaterialien der Ernährungs- und Verbraucher*innenbildung
- ... Je nach Variante der fachdidaktische Umsetzung sind die Elemente von Unterrichtsplanung (Analyse der Rahmenbedingungen, Lehrplanbezug, Didaktische Analyse mit didaktischer Reduktion, Lernziel- und Kompetenzformulierungen, Unterrichtsverlaufsplanung (Stundenbild), ggf. Materialien/ Medien) mit zu berücksichtigen.
3.7 Fazit der Arbeit und Ausblick
- kurze Zusammenfassung mit Rückbezug zur eingangs formulierten Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit
- mit Ausblick (z.B. weitere Fragestellungen oder Forschungsdesiderate, die sich aus der Arbeit ergeben etc.)
- Umfang ca. 1 Seite
3.8 Literaturverzeichnis
Grundsätzlich darf nur Literatur angegeben werden, die auch für die Erstellung der Bachelorarbeit verwendet wurde. Die formale Darstellung der Literaturangaben richtet sich nach dem gewählten Zitierstandard (siehe unter Zitierweise). Es wird dringend empfohlen, ein Literaturverwaltungsprogramm (Citavi, Endnote, Mendeley, Zotero) zu nutzen.
3.9 ggf. Anhang
z.B. mit entwickeltem Stundenbild, Lehr- und Lernmaterialien
4.1 Format
Rand oben 3 cm (bis zu ersten Textzeile), Rand links 4 cm, Rand rechts 2 cm, Rand unten 3 cm, Seitenzahlen unten rechts, Zeilenabstand 1.5, Schriftart Times New Roman oder Calibri, Schriftgröße 12 Punkt, Block- oder Flattersatz (Trennung beachten - Textlücken vermeiden).
4.2 Sprache
Bachelorarbeiten sind in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen, bei letzterem wird empfohlen, dies nur nach Absprache mit der/m Betreuer*in durchzuführen. Zweisprachige Arbeiten sind nicht zulässig. Der Schreibstil sollte einem angemessenen wissenschaftlichen Niveau entsprechen. Lateinische Namen sind stets kursiv und laut international gültiger Nomenklatur zu schreiben.
Beispiel: „...die Nutzung von Helianthus annuus in der Humanernährung.“
4.3 Umfang
Es existieren keine Richtlinien für die erforderliche Seitenzahl einer einzureichenden Arbeit. Grundsätzlich gilt, dass Zusammenhänge kurz und prägnant dargestellt werden sollen. Der Nachweis eines wissenschaftlichen Unterscheidungsvermögens zwischen wichtigen und unerheblichen Details ist Bestandteil der Bewertung.
Ungefährer Seitenumfang: ca. 35 Seiten (inklusive Literaturverzeichnis)
4.4 Zitierweise
Allgemeine Zitierregeln finden Sie unter Instructions for Authors of the American Journal of Clinical Nutrition bzw. unter APA Style. Jede Aussage, bei der konkrete Daten genannt werden, muss mit der Quelle, aus der diese Daten stammen, belegt werden, es sei denn, es handelt sich um Daten, die allgemein bekannt sind.
- Jede wissenschaftliche Kernthese ist mit der entsprechenden Quelle zu belegen, es sei denn, es handelt sich um (natur)wissenschaftliche Allgemeinbildung.
- In der Regel wird davon ausgegangen, dass ein Zitat am Ende eines Absatzes sich auf den gesamten vorherigen Absatz bezieht. Es ist daher nicht erforderlich, innerhalb eines Absatzes eine einzige Quelle nach jedem Satz zu wiederholen, umgekehrt ist es aber bei der Verwendung verschiedener Quellen innerhalb eines Absatzes erforderlich, diese an der jeweiligen Stelle anzugeben.
- Es ist stets eine Quellenangabe des Originaltextes erforderlich. Es wird hier nicht die Quelle genannt, in der das Zitat verwendet wurde, sondern die ursprüngliche Quelle/ Autor. So genannte Sekundärzitate sind zu vermeiden.
- Wörtliche Zitate sollten vermieden werden. Eine Übertragung aus dem Englischen ist kein wörtliches Zitat. Es gibt (wenige) Ausnahmen, bei denen eine Formulierung so treffend gemacht wurde, dass ein wörtliches Zitat akzeptabel ist (z.B. bei Definitionen o.ä.). In diesem Falle ist das Zitat unter Angabe der Quelle in Anführungszeichen anzugeben.
- Bei Tabellen und Abbildungen sind die Quellen ebenfalls anzugeben, bei unveränderter Übernahme ohne weitere Zusätze, bei Veränderungen entweder mit dem Zusatz modifiziert nach (mod. nach [...]) oder unter Angabe aller verwendeten Quellen.
- Vermeiden Sie das Zitieren von unnötig vielen Quellen für einzelne Aussagen. Es ist zwar in manchen Fällen erforderlich, einer Aussage durch die Angabe mehrerer Quellen mehr Gewicht zu verleihen bzw. deren Bedeutung und wissenschaftliche Tragweite zu demonstrieren, aber auch in diesen Fällen reichen drei Zitate neueren Datums in der Regel aus.
- Verwenden Sie Zitate aus Lehrbüchern nur in Ausnahmefällen.
- Achten Sie bei der Nennung von "neuerer Literatur", "vor kurzem durchgeführten Studien", "neuen Erkenntnissen" usw. darauf, dass Ihre Literaturhinweise diesem zeitlichen Rahmen entsprechen. Literaturangaben aus den 90er Jahren sind keine neueren Erkenntnisse mehr.
- Bei Problemfällen setzen Sie sich am besten mit Ihrer/m Betreuer/in in Verbindung.
Für die Bachelorarbeiten im Lehramt mit fachdidaktischen Aspekten wird der Zitierstil nach APA empfohlen. Wichtige Informationen hierzu finden sich unter:
Unter dem Link https://apastyle.apa.org/products/publication-manual-7th-edition?tab=4 kann eine Kurzfassung des aktuell gültigen APA 7th Manuals online eingesehen werden. Die wichtigsten Regeln sind unter diesem Link nach Kapiteln sortiert abrufbar. Zentral sind vor allem folgende beiden Kapitel:
- In-Text-Citations unter https://apastyle.apa.org/style-grammar-guidelines/citations/
- References: Reference Examples unter https://apastyle.apa.org/style-grammar-guidelines/references/examples (mit einer Fülle an Zitierbeispielen zu den verschiedenen Arten von Quellen) Der Zitierstil muss mit den Betreuer*innen vorab akkordiert werden.
4.5 Hilfen für die Literaturrecherche
Angehörige der Universität Wien (Studierende und Mitarbeiter*innen) können auch außerhalb der Universität auf die elektronischen Ressourcen zugreifen, indem sie eine Verbindung über u:access aufbauen.
VORAUSSETZUNGEN:
- Username: u:account-UserID
- Password: u:account-Passwort
Wichtige Suchmaschinen:
Wichtige fachliche Datenbanken:
- MEDLINE (Medical Literature Analysis and Retrieval System Online)
- PSYCINFO
- EMBASE
Wichtige Literatur zu den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens:
- Bohl, T. (2018). Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Beltz Pädagogik.
- Kipman, U., Reiter, T., & Leopold-Wildburger, U. (2018). Wissenschaftliches Arbeiten 4.0. Springer.
- Kühl, M., & Kühl, S. (2016). Die Abschlussarbeit in den Life Sciences: Ein Leitfaden für Studierende (Vol. 4449). UTB.
- Lehmann, G. (2019). Wissenschaftliche Arbeiten: zielwirksam verfassen und präsentieren (Vol. 13). expert verlag.
- Sandberg, B. (2016). Wissenschaftliches Arbeiten von Abbildung bis Zitat: Lehr-und Übungsbuch für Bachelor, Master und Promotion. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
WICHTIG: Das Center for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien bietet auch Schreibmentoring-Kurse und Schreibberatung an.
Infos unter: https://ctl.univie.ac.at/services-zur-qualitaet-von-studien/wissenschaftliches-schreiben/schreibmentoring
KI-Infos für Studierende
Umgang mit KI im Studium:
https://studieren.univie.ac.at/umgang-mit-ki-im-studium/
KI und wissenschaftliches Schreiben:
KI zitieren:
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Erstes Semester
Machen Sie sich mit dem Curriculum für das Masterstudium Ernährungswissenschaften bekannt und versuchen Sie, dem empfohlenen Pfad durch das Studium zu folgen.
Die Semesterplanung erfolgt über u:space und u:find – beachten Sie dabei die Anmeldephasen und orientieren Sie sich am Studienpfad. Spätestensnach erfolgreicher Absolvierung der Module G1 oder G3 ist die Wahl der Spezialisierung bekannt zugeben.
Im Rahmen des Masterstudiums der Ernährungswissenschaften kann man zwischen folgenden Spezialisierungen wählen:
-
Molekulare Ernährung
undierte Ausbildung auf molekularer und zellulärer Ebene in Ernährungs- und Lebenswissenschaften (inkl. Bioinformatik, molekularbiologischer Techniken, usw.)
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Lebensmittelqualität und –sicherheit
Ausbildung und Verständnis der Zusammenhänge von Lebensmittel – Ernährung – Gesundheit – Umwelt (insbes. Qualitäts- und Sicherheitsfragen, neue Verfahren und moderne Aspekte der Lebensmittelforschung)
-
Public Health Nutrition
Ausbildung in der Prävention ernährungsabhängiger Erkrankungen, zur Förderung einer guten Gesundheit der Gesamtbevölkerung (insbes. hinsichtlich Ernährung und Bewegung, um Krankheitsrisiken zu reduzieren)
Das Mastercurriculum besteht aus:
den Pflichtmodulgruppen für alle Studierenden:
- Modul G1: Vertiefende Humanernährung (12 ECTS)
- Modul G2: Vertiefende Biostatistik (10 ECTS)
- Modul G3: Nährstoffbedarf über den Lebenszyklus (10 ECTS)
der Alternativen Pflichtmodulgruppe – abhängig von der Spezialisierung – bestehend aus:
- Zwei Pflichtmodulen und einem weiteren Modul nach Wahl …
- Spezialisierung Molekulare Ernährung: Modul MN1 + Modul MN2 + Modul MN-AP1 oder Modul MNAP2
- Spezialisierung Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit: Modul FQ1 + Modul FQ2 + Modul FQ-AP1 oder Modul FQ-AP2
- Spezialisierung Public Health Nutrition: Modul PH1 + Modul PH2 + Modul PH-AP1 oder Modul PH-AP2
Modul W1: Wahlfächer (15 ECTS)
Für die individuelle Spezialisierung können Sie wählen aus
- Lehrveranstaltungen, die für das entsprechende Modul von der Studienprogrammleitung im Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien ausgewiesen werden,
- Lehrveranstaltungen/Module aus alternativen Pflichtmodulgruppen (aus dem Masterstudium Ernährungswissenschaften),
- Lehrveranstaltungen aus geeigneten Modulen anderer Masterstudien an der Universität Wien,
- Lehrveranstaltungen aus geeigneten Modulen von Masterstudien anderer Universitäten
Außerdem stehen zur Wahl:
- Sonstige Lehrveranstaltungen der Universität Wien bzw. anderer Universitäten zur Vermittlung wichtiger berufsrelevanter Kompetenzen,
- Kongresse, Symposien, Meetings, Workshops oder fachspezifische Kolloquien im Ausmaß von bis zu 5 ECTS (s. Veranstaltungen unter Aktuelles)
Werden von den Studierenden (Lehr-)Veranstaltungen, Kongresse usw. aus diesem Bereich gewählt, so ist die Wahl im Voraus von der Studienprogrammleitung genehmigen zu lassen!
Die Dauer der absolvierten Veranstaltungen muss (ggf. durch Beilegen eines Programmfolders od. durch Angabe der genauen Zeiten in der Teilnahmebestätigung) ersichtlich sein.
Im Rahmen der Wahlfächer können auch Erweiterungscurricula absolviert werden.
Von der SPL Ernährungswissenschaften werden die ECs "Altern und Lebensqualität" sowie ‘’Gesundheitskompetenz und Empowerment für Studierende'' angeboten. Erweiterungscurricula anderer Studienrichtungen stehen ebenfalls zur Wahl.
Modul W2: Praktikum
Im Modul W2 des Masterstudiums ist ein Praktikum im Ausmaß von 6 ECTS vorgesehen.
Für das Praktikum kommen fachspezifische praktische Tätigkeiten im Ausmaß von mindestens
150 Stunden (25 Stunden = 1 ECTS) in Frage.
Unter Aktuelles werden regelmäßig Praktikumsstellen veröffentlicht. Die Wahl muss im Voraus von der Studienprogrammleitung genehmigt werden!
Masterarbeit
Von der Masterarbeit zum Studienabschluss
- Absprache des Themas mit der/ dem gewählten BetreuerIn
- Mit Beginn der Masterarbeit Einreichung des Themas im StudienServiceCenter Lebenswissenschaften mit folgendem Formular (muss die Unterschrift des Betreuers und Leiters der Subeinheit enthalten)
- Antrag für die ggf. nötigen Anerkennungen (lt. Äquivalenzliste) im SSC einbringen, sobald alle Prüfungsleistungen lt. Prüfungspass absolviert sind.
Nach positivem Abschluss aller geforderten Module/Prüfungsleistungen und ggf. nach Erledigung allfälliger Anerkennungen (durch Bescheidübernahme), Abgabe des vollständig und korrekt ausgefüllten Prüfungspasses im SSC.
Im Zuge dessen werden Ihnen weitere Formulare ausgehändigt oder Sie können diese selbst ausdrucken.
Nach Abschluss der experimentellen Arbeiten, dem Verfassen, der Abgabe und der Beurteilung Ihrer Masterarbeit bei/durch Ihrer (Ihrem)/ Ihre (Ihren) BetreuerIn:
- Druckfreigabe der Masterarbeit durch Ihre/ Ihren BetreuerIn
- Hochladen der Masterarbeit zur Plagiatsprüfung (Ausdrucken der Hochladebestätigung nicht vergessen)
- Suchen eines Zweitprüfers und Kontaktaufnahme zwecks Terminabsprache für die Masterprüfung.
- Termin für Masterprüfung im Sekretariat des Departments (Doris Sachata) vereinbaren; dabei Vorweis der Hochladebestätigung und elektronische Abgabe des Abstracts. Frau Sachata organisiert den Vorsitz der Masterprüfung und kümmert sich um die Raumbuchung.
- Abgabe der ausgefüllten Formulare einschließlich des Anmeldeformulars für Masterprüfung und von 2 doppelseitig gedruckt und hart-gebundenen Masterarbeiten im SSC spätestens 14 Tage vor dem Termin der Masterprüfung (muss für die Versendung der Prüfungsprotokolle vollständige Angaben über Ort, Zeit und ALLE Prüfer enthalten).
- Präsentation der Masterarbeit (15-20min) mit anschließender Masterprüfung. Die Masterprüfung ist eine Defensio. Sie besteht aus der Verteidigung der Masterarbeit und einer Prüfung über deren wissenschaftliches Umfeld.
- Persönliche Abholung der Abschlussdokumente (im StudienServiceCenter)
KI-Infos für Studierende
Umgang mit KI im Studium:
https://studieren.univie.ac.at/umgang-mit-ki-im-studium/
KI und wissenschaftliches Schreiben:
KI zitieren:
Masterstudium Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung (Lehramt)
Erstes Semester
Machen Sie sich mit dem Teilcurriculum für das Unterrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung im Rahmen des Masterstudiums bekannt und versuchen Sie, dem empfohlenen Pfad durch das Studium zu folgen.
Das Mastercurriculum besteht aus:
den Pflichtmodulgruppen für alle Studierenden:
- Modul UF MA HE 01: Public Health Nutrition und Gesundheitsbildung (6 ECTS)
- Modul UF MA HE 02: Vertiefende Public Health Nutrition (6 ECTS)
- Modul UF MA HE 03: Fachdidaktische Begleitung der Praxisphase (4 ECTS)
- Modul UF MA HE 04: Vertiefende Fachdidaktik Haushaltsökonomie & Ernährungswissenschaft (10 ECTS)der Alternativen Pflichtmodulgruppe – bestehend aus:
- Vertiefende Public Health Nutrition: Lebensstilmodifikation oder
- Vertiefender Haushaltsökonomie oder
- Kulturgeschichte und verhaltenswissenschaftliche Aspekte der Ernährung oder
- Lebensmittelsicherheit und Hygiene
Masterarbeit
KI-Infos für Studierende
Umgang mit KI im Studium:
https://studieren.univie.ac.at/umgang-mit-ki-im-studium/
KI und wissenschaftliches Schreiben:
KI zitieren:
Während des Studiums ins Ausland?
Bitte beachten Sie:
Für eine Bewerbung um einen Auslandsaufenthalt ist im Vorfeld eine Sprechstunde mit Prof. Rust zu vereinbaren und der ERASMUS-Planer auszufüllen.
Vor Ablauf des Bewerbungszeitraums findet außerdem eine digitale Informationsveranstaltung statt. Der Termin wird rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.
Neugierig auf die außeruniversitäre Fachwelt?
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ÖGE - Österreichische Gesellschaft für Ernährung
wissenschaftliche Fachgesellschaft in den Bereichen Ernährung, Lebensmittel und Public Health Nutrition
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VEÖ - Verband für Ernährungswissenschaften Österreich
Vertretung beruflicher Interessen von Ernährungswissenschaftler*innen und Vernetzung von Fachleuten